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Reflexionen 7

Mein Pferd Avarell!

Es gab innerhalb der letzten Wochen einige große Highlights, beispielsweise als Avarell das erste mal zu mir in die Mitte kam, oder als wir das erste mal spa-zieren waren, oder als er mich das erste mal freudig wieherend begrüßt hat und dabei auf mich zulief und vor allem dieser schöne Augenblick vor ein paar Tagen, als Avarell mir ganz frei nachgalaufen ist, sogar im Trab. Allerdings sind die beeindruckendsten Veränderungen die, die sich ganz langsam gefestigt haben. Ich bin überglücklich mittlerweile minuten lang mit Avarell in der Mitte stehen zu können und einfach zu entspannen und vergesse in solchen Momenten fast, dass ich noch vor wenigen Wochen ein Pferd hatte, das so unruhig und verspannt war, dass es kaum Ruhe finden konnte. Mittlerweile sind wir soweit, dass Avarell sich zumindest in einigen Situationen an mir orientiert und immerhin einen kleinen Teil der Verantwortung an mich abgibt. Wenn ich jetzt so über die letzte Zeit nachdenke ist es einfach gigantisch wie sich alles entwickelt hat und ich kann für dieses Gefühl, einfach mit dem Perd den Moment genießen zu können, alles andere loszulassen und für kurze Zeit einfach nur ich selbst zu sein, keine Worte finden...Ich kann euch beiden nur von ganzem Herzen dafür danken! Ihr seid wirklich wunderbare Menschen und ich bin sehr glücklich, dass ihr Avarell und mich begleitet.Liebe Grüße Anne Hoffmann 03.06.2007

Wenn ich mich jetzt daran erinnere wie es Avarell und mir noch vor 6 Wochen ging, ist es umso schwieriger die vielen Veränderungen in Worte zu fassen. Als wir uns kennenlernten, lebte ich mit einem Pferd zusammen, dass mich scheinbar gerne hatte, allerdings in fast jeder Situation seine eigenen Entscheidungen traf und sich im Grunde nicht annäherend an mir orientierte. Als wir mit der Arbeit begannen, wurde mir schnell klar, dass ich selbst in solch alltäglichen Situationen, wie dem Führen meines Pferdes in der Vergangenheit ziemlich versagt hatteMittlerweile weiß ich, dass Avarell vollkommen Recht hatte, wenn er seine Entscheidungen selbst traf, weil ich ihm nie das Gefühl vermitteln konnte auch nur annäherend in der Lage zu sein auf ihn aufzupassen. Nachdem Avarell und ich in den Führübungen relativ schnell Fortschritte machten, kam mit der Stop-Übung die erste Herausforderung, die mir ganz deutlich zeigte, dass der Verlauf jeder Lernsituation in erster Linie von mir abhängt und Avarell dann auf mich reagiert. Es begann eine Zeit, in der ich mich und meine Handlungen bewusster wahrnahm (und immernoch wahrnehme) und von meinem geduldigen und liebevollen Pferd immer wieder die richtige Richtung gezeigt bekam (und bekomme).



Mit Pferden Lernen

Die Schule zur Freiwilligkeit !


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