MPL - LERN & STUDIENFORMEN

MPL - SEMINARE (Seminarstudium)

MPL 1      Basisseminare (1Tag)
MPL 2      Aufbauseminare (2Tage)   

MPL 3      Jugend-Basisseminare (2,5Tage)

MPL - SCHULUNGEN (Schulungsstudium - Lifeschool -Akademie)

Ganzjahresschulung (12 Monate)

Blockschulung (14 Tage)

Wochenschulung (7 Tag

MPL - COACHING  (Einzelstudium)

Personalcoaching (Einzelperson)
Kleingruppen / Firmencoaching (3-5 Personen)

Ein Ausbildungskonzept für Pferd und Mensch

Ziel und Aufgabe der Ausbildung ist nicht das Reitbarmachen des Pferdes um jeden Preis, sondern die Bewegungs-und Körperausbildung von Mensch und Pferd. Sie lernen, Ihr Pferd in seinen natürlichen Bewegungen wahrzunehmen und es darin zu unterstützen. Kern des Konzeptes ist eine biomotorische Herangehensweise, bei der sich Pferd und Mensch im lebhaften, freiwilligen Zusammenspiel zusammenfinden. Eine körpersprachliche Dialogschulung am freien Pferd ermöglicht Ihnen eine echte und tiefe innere Wahrnehmung sowie mehr Körpergefühl für ein freiwillige Kommunikation. Wie selbstverständlich werden Sie so zum jeweils richtigen Körperausdruck und in die passende Körperposition am Pferd finden. Ist diese Voraussetzung erfüllt und eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln im Umgang mit den Pferden erfolgt, können Mensch und Pferd gleichermaßen an dieser Schulung wachsen.Das Pferd wird zum Lehrer, indem der Mensch versteht, dass wahre Freundschaft nur freiwillig entstehen kann. Sie werden erstaunt sein, welche Erkenntnisse Sie gewinnen können, wenn Sie die Mimik, Blicke und weitere Ausdrucksweisen des Pferdes kennen lernen, mit denen es sagt, was es fühlt, welchen Charakter es hat und was es gerade braucht, um ein Verständnis für die sozialen Regeln, Rituale und Instinkthandlungen zu entwickeln, die Sie täglich selbstverständlich leben.

MPL (Mit Pferden lernen) bedeutet einen völligen Neuanfang für Mensch und Pferd, der zu einer „Verhaltensänderung“ durch das Zurückerlangen von Vertrauen, Geduld, Liebe und neue, positive Erfahrungen führt. Diese Lernentwicklungen und Veränderungen führen zu immer besseren Fähigkeiten im täglichen Umgang mit sich und dem Pferd. Sie fördern die so wichtige eigene Wahrnehmung und letztendlich die wahre Freundschaft. Es geht nicht darum, das Pferd so lange zu konditionieren, bis sämtliche Übungen und Techniken jederzeit abrufbar sind. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, in den Dialog mit dem Pferd in seiner Persönlichkeit zu treten und bei der weiteren Entwicklung zu einer freundschaftlichen Partnerschaft zu begleiten. Das Pferd gewinnt im Rahmen dieser Arbeit folglich an Autonomie und der Mensch erlebt und versteht die Sprache der Pferde. Das Pferd wird zunehmend die Erfahrung machen, dass es die gemeinsame Arbeit maßgeblich mitgestalten und beeinflussen kann, was ein hohes Maß an Motivation und Kreativität seitens des Pferdes weckt. Vollkommenes gegenseitiges Vertrauen wird zum wichtigsten Stützpfeiler der gemeinsamen Arbeit. Dabei lernt der Mensch, sich von äußeren Einflüssen wie übertriebenem Jähzorn, Kontrolle, Angst, Arroganz und Perfektionismus zu lösen. Er wird die wundervolle Erfahrung machen, dass der Moment, in dem er nichts erwartet und nichts fordert, jener Moment ist, in dem ihm sein Pferd alles schenkt, was er sich je erhofft hatte.

 Die LIFESCHOOL-AKADEMIE 

"Jahresschulung" 

ist eine hoch intensive Ausbildung, bei der die Teilnehmenden neben dem praktischen Unterricht auch Lehrmaterial (Ausbildungsmanuals) erhalten. Die Jahresschulung geht über 12 Monate und beinhaltet 4 Einzelstunden pro Monat- sowie 4 Gruppenunterrichtsstunden pro Monat. Vermittelt wird der Umgang mit dem Pferd auf Basis der Freiwilligkeit als Lebenslehre, die weder Pferde noch Mensch instrumentalisiert. Viele Menschen, die wir kennen lernen durften, haben oft langjährige Erfahrung mit Pferden, aber meistens leider nur auf der Funktionsschiene. Um den Weg der Freiwilligkeit zwischen Pferd und Mensch zu gehen, braucht es daher neben dem Erlernen der Pferdesprache (Natursprache), die Bereitschaft, aus vielen alten Denkmustern wie dem „Funktionieren“ auszubrechen. Die Jahresschulung an der Lifeschool - Akademie ist in vier (Ausbildungsmodule) eingeteilt.  

Das Schulungsprogramm

Modul 1  MPL Practican = Kontemplation & Führarbeit  (Das Begrüßende & geführte Pferd)

Im ersten Entwicklungsmodul steht die Erarbeitung von „Vertrauen und Anerkennung“ zwischen Ihnen und Ihrem Pferd im Fokus. Sie lernen, die Sprache der Pferde kennen und verstehen. Sie werden in die Lage versetzt, Ihrem Pferd eine neue und andere Führung zu geben. 

Das Anführen des Pferdes = Leitstutenposition/Leittier

Das Begleiten des Pferdes = Sozialposition

Das Anleiten des Pferdes = Lateralposition

 

Modul 2  MPL Practitioner = Die Dialog & Freiarbeit (Das freiheitliche Pferd)

Im zweiten Entwicklungsmodul wird die natürliche innerliche „Freundschaft und Bindung“ zwischen Ihnen und Ihrem Pferd weiterentwickelt. Sie lernen, die Sprache der Pferde zu sprechen.

Die freie Dialog & Picaderoarbeit auf dem Platz/Zirkel

Das freie Spiel 1-5

Der spanische Schritt

 

Modul 3  MPL Instructor = Bodenarbeit  (Das gymnastizierte Pferd)

Im dritten Entwicklungsmodul „Stolz und Würde“ sind es die Qualitäten, um die es geht.  Am Ende des Ausbildungsabschnittes haben Sie die Sprache des Pferdes verinnerlicht.

Die körpersprachliche Logierarbeit am Halsseil

Die Handarbeit an der Sozial und Lateralenposition am Halsseil

Die freie Sitzschulung und Reitarbeit am Halsring

 

Modul 4  MPL Teacher = Reitarbeit (Das sich tragende Pferd)

Im vierten Entwicklungsmodul wird von „Harmonie und Sein“ zwischen Ihnen und Ihrem Pferd bestimmt. Sie lernen, die Sprache des Pferdes zu fühlen.

Reiten ist leicht: Du brauchst fast nichts zu machen. Reiten ist schwer: Denn du darfst auch fast nichts machen!

Die Handarbeit am Kappzaum = Schulterherein/Gruppeherein

Die Reitarbeit auf dem Pad = Formgebung und Geraderichten

Die Reitarbeit im Sattel/Pad = Biegen und Stellen zur Hilfe des Hinterbeins.

Die natürliche Reitarbeit (Balance-Signal-Gewichtsreiten = alt iberisch) auf dem Barefoot Physiopad oder Barefootsattel Madrid. Die körpersprachliche Schule der natürlichen Reitarbeit im Pferd/Pad/Sattel, wie Schulterherein, Spanischer Schritt, Passage u.v.a.m.

 

Die vier Entwicklungsmodule sind von vier Handlungen durchzogen: Hinsehen, Hinfühlen, Hinhören und Wahrnehmen. Es sind darin vier Wissensstufen enthalten: körperlich, mental, spirituell und verbunden mit der Natur. Sie bilden das Fundament für die vier Lernprozesse: richtiges Lernen, richtiges Übung, richtiges Fühlen und richtige Intuition. Die Module stehen für die ENT-wicklung hin zum totalen "SEIN" zwischen Mensch, Pferd und Natur. Es ist ein Weg der Freiwilligkeit zwischen Mensch und Tier, der für jeden Umgang mit ihm gilt. Er ist keine Beschäftigungsform. Es geht weder um das Trainieren noch um die Konditionierung eines Pferdes. Die Körpersprache übernimmt nur die Rolle der Vermittlung. Durch ihre Gesetzmäßigkeiten hilft sie uns, die Sprache des Pferdes zu erlernen und zu verstehen. Vom ersten Augenblick an ist das Pferd für den Menschen Spiegel und Lehrer. Es wird alles reflektieren und immer wieder in Frage stellen, unsere Stärken ebenso wie unsere Schwächen. Zunächst und vor allem wird es uns lehren, dass man sich das Vertrauen eines Pferdes verdienen muss. Man kann es sich nicht erkaufen, erzwingen, erprügeln oder erschmeicheln.

Der Einstieg kann jeder Zeit stattfinden... Termine finden sie HIER!

Fallbeispiel: Ein körpersprachlicher Kommunikationsverlauf im Picadero  (Kommunikationsviereck)

In der freien Picaderoarbeit lernen Sie zuerst die richtige Distanz, den Winkel und die so wichtige Position am Pferd. Die Körpersprachlichkeit als Ganzes hat immer die freiwillige Kommunikation als Ziel!

Die Körpersprache sollte sanft, weich, klar und eindeutig sein. Nichts von dem was Sie vorher erlernten, kann ihnen den Weg zu ihrem Pferd so intensiv zur Freiwilligkeit zeigen, wenn Sie nicht ihre Körpersprachlichkeit mit Authentizität darstellen. Wenn Ihnen das gelingt entstehen Aufrichtung und Versamlung völlig "Natürlich" ohne irgendwelche Zwänge. 

Kaskaya in der natürlichen Aufrichtung und Versamlung

Die in der freien Picaderoarbeit erreichte intensive Biegung befähigt das Pferd, das innere Hinterbein als Stütze der inneren Schulter einzusetzen. Zusätzlich wird die innere Hüfte dahingehend gymnastiziert das der Kreisbogen der Spirale immer enger werden kann, ohne dass das Pferd die Losgelassenheit und Leichtigkeit verliert. Somit beginnt es sich immer besser aus der Hinterhand zu tragen.

Befindet sich das Pferd und der Mensch in der Picaderoarbeit immer mehr im eignen Schwerpunkt, (in der Aufrichtung) baut es schneller Stress ab, Scher- und Zentrifugal- kräfte werden aufgehoben. Der Rücken schwingt nach oben und es entwickelt sich eine wahre Losgelassenheit.

Kaskaya und Klaus in der Picaderoarbeit

Bei Interesse der einzelnen Lernformen, wenden Sie sich bitte schriftlich per Mail an:

mpl-post@e.mail.de oder persöhnlich mobil unter Nummer: 0177  3340937

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